FAMILIENTREFFEN 2014

Rückblick über das Familientreffen der Klingelhöfer-Klingelhöffer in Marburg vom 23. bis 25. Mai 2014

(Günther Klingelhöfer, Duisburg)

Alle drei Jahre findet in der Urheimat unserer Vorfahren, dem Hessenland, das Familientreffen der großen Klingelhöfer Familie statt. Wir Namensträger haben 1991 nach Jahren des Kennenlernens einen Familienverband gegründet und pflegen so den Kontakt untereinander. 

 

Diesmal trafen wir uns in der schönen Universitätsstadt Marburg an der Lahn. So reisten etwa 100 Namensträger aus Nah und Fern an. Ein Senior kam mit einem Teil seiner Familie aus Arizona/USA und ein Ehepaar aus Südafrika. Der „Rest“ verteilte sich auf die gesamte Bundesrepublik. Freitagnachmittag war Anreise, der Marburger Hof unser Hotel.  Ein freudiges Wiedersehen und manch „Neuer“ im Verband  wurde rasch im gemütlichen Kreis aufgenommen. Abends trafen wir uns zum  zwanglosen Beisammensein. Erfahrungsaustausch, was hat sich in den  letzten drei Jahren familiär getan? 

 

Am Samstag beginnt dann unser eigentliches Programm. Nach einem sehr guten Frühstück war Mitgliederversammlung, diesmal im Hotel Vila Vita Rosenpark. Gedenken an die Verstorbenen, der Vorstand gab seinen Rechenschaftsbericht, Neuwahl des Vorstandes und ausführliche Diskussion über Internet und das seit einigen Monaten gefertigte Familienbuch. Ja, nach Jahren der Mitarbeit vieler hat unser Diplom-Archivar Helmut ein Buch über Sinn und Bedeutung der Familienforschung, des Namens Klingelhöfer geschrieben, und die einzelnen Familienstämme erfasst und dokumentiert. Höchste Anerkennung unserem Autor für seine geleistete Sisyphusarbeit. 

 

Anschließend lud der Vorstand zu einem kleinen Imbiss ein. Am Nachmittag teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Fahrt mit dem Bus zur Stadtbesichtigung Marburg und Besuch der Elisabethkirche. Beeindruckend war für die Teilnehmer, wie die Stadt an der Lahn mit dem Schloss und der Universität sich entwickelt hat und die Elisabethkirche als äußeres Wahrzeichen an die Heilige Elisabeth erinnert. Eine Person die schon im 13ten Jahrhundert Hunger, Armut und Elend unter den Menschen linderte und bekämpfte. 

 

Am Nachmittag waren wir alle in das Cafe Klingelhöfer eingeladen. Konditormeister Hellmut Klingelhöfer und seine Ehefrau Christel begrüßten jeden Gast persönlich. Der Sohn Konditormeister Thomas hat uns dann mit seinem Personal „fürstlich“ bedient. Natürlich gab es u.a. die bekannte „Klingelhöfertorte“, dazu noch andere Leckereien und Getränke. Lob, Dank und Anerkennung für die tolle Leistung des Cafes Klingelhöfer. 

 

Den Abend erlebten wir im Hotel Marburger Hof bei einem schönen Beisammensein. Ein „Hessisches Original“ sorgte für Stimmung und in gemütlicher Runde eilte die Zeit dahin. 

 

Sonntag war nach dem gemeinsamen Frühstück die Fahrt im eigenen Fahrzeug nach Amöneburg. Treffpunkt, der historische Marktplatz. Ein Stadtinformant erläuterte uns die Geschichte der auf Lavagestein entstandenen Bergstadt. Ein wunderbarer Rundblick auf das Amöneburger Becken zeugte von der Schönheit der Landschaft. Nach diesem ausführlichen Rundgang waren wir zum „letzten“ gemeinsamen Essen im Restaurant vereint. Hier konnte jeder nach seinem Wunsche speisen und noch einmal die Gedanken mit den Tischnachbarn austauschen. Nach einem Schlusswort des 1. Vorsitzenden Karl-Heinz und zahlreichen Fotos verabschiedeten wir uns, in der Hoffnung, in drei Jahren sehen wir uns hoffentlich wieder. 

 

Dank gilt unseren Aktiven im Vorstand für die Planung und Vorbereitung des Familientreffens. Nur so gelingt ein Fest – es wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Das schöne Wetter und der strahlende Sonnenschein an diesem Wochenende sorgten für die Krönung.

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